Interreligiöser Frauendialog

Was haben Religion, Macht und Geschlechtergerechtigkeit miteinander zu tun? Und welche Rolle spielen Frauen in den großen monotheistischen Religionen – gestern, heute und morgen?
Der Interreligiöse Frauendialog eröffnet seit 2016 einen einzigartigen Raum, in dem Frauen aus Judentum, Christentum und Islam ihre religiösen Erfahrungen, theologischen Perspektiven und gesellschaftlichen Realitäten miteinander teilen.
Im Zentrum der Veranstaltungsreihe stehen grundlegende Fragen nach religiöser Deutungshoheit, historisch gewachsenen Machtstrukturen und der Sichtbarkeit weiblicher Stimmen in Theologie, Ritual und religiöser Praxis. Frauen waren und sind tragende Akteurinnen religiöser Traditionen – auch wenn ihre Beiträge über Jahrhunderte marginalisiert oder systematisch ausgeblendet wurden. Die Veranstaltungsreihe lädt dazu ein, Religion nicht als starres Erbe, sondern als lebendigen, wandelbaren Raum zu diskutieren – jenseits dogmatischer Grenzen und festgeschriebener Rollenbilder.
Moderation:
Mirjam Elsel, Pfarrerin, Beauftragte für interreligiösen Dialog der Evangelisch-Lutherischen Kirche in Bayern
Referentinnen:
Gabriela Schneider, Gemeinderätin der Liberalen Jüdischen Gemeinde München Beth Shalom
Gönül Yerli, Religionspädagogin und seit 2005 Vizedirektorin der Islamischen Gemeinde Penzberg
Hiltrud Schönheit, Juristin, Vorsitzende des Katholikenrates in der Region München
Begrüßung
Dr. Corina Toledo, Erste Vorstandsvorsitzende, frau-kunst-politik e.V.
Dr. Susanne Pfisterer-Haas, evangelische Dekanatsfrauenbeauftragte
Sr Susanne Schneider, missio
Künstlerische Begleitung:
Roberta Ragonese, Performance
Veranstaltet von frau-kunst-politik e. V.
Kooperation
missio, Caritas Willkommen in München Netzwerkteam
Folgende Nachhaltigkeitsziele stehen im Fokus:
| Donnerstag, | 26.03.2026, | 19.00 - 21.15 Uhr |
Veranstaltungsort
Großer Saal
Pettenkoferstr. 26-28
80336 München
Kursgebühr
0,00 €
Anmeldung bis
26.03.2026
Kursnummer
166003
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