Unsere nächsten Termine

 

Münchner Erzählcafe

Senioren

Nie war die Vielfalt der Lebenssituationen von Menschen in der nachberuflichen Zeit größer als heute – und damit auch die Wünsche nach Bildung und Weiterlernen. Das Münchner Bildungswerk bietet dazu ein großes Spektrum an unterschiedlichen Veranstaltungen. Die thematische Vielfalt orientiert sich an den Interessen und Bedarfen von Seniorinnen und Senioren und ist deshalb „bunt wie das Leben“.

 

Münchner Erzählcafé

ImageIm Erzählcafé erzählen Mitbürgerinnen und Mitbürger Geschichten aus dem Münchner Alltag. Erinnerungen und Erlebnisse lassen Zeitgeschichte lebendig werden. Wir laden Menschen aller Generationen ein, zuzuhören und dabei eigene Erinnerungen wach werden zu lassen. Dadurch bekommt gelernte Geschichte bunte Bilder. Wir freuen uns, wenn die Zuhörerinnen und Zuhörer eigene Erinnerungen und Geschichten dazu erzählen oder mit Fragen das Gespräch bereichern.

Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München (U-Bahn Giselastraße)
Zeit: jeweils 15.00 – 17.00 Uhr
Ablauf: ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und Zeit zum Gespräch
Kosten: 5 Euro an der Tageskasse / ermäßigt mit München-Pass 2 Euro
Leitung und Moderation: Dorothee Fichter und Birgit Lipowsky

Karlheinz Geißler, geb. 1944, studierte Ökonomie, Pädagogik

und Philosophie. Er war Lehrer und von 1975 bis 2006 Professor

für Wirtschaftspädagogik an der Universität der Bundeswehr

in Neubiberg. Danach gründete er mit seinem Sohn

ein Institut für Zeitberatung. Als Zeitforscher veröffentlichte

er Bücher wie „Enthetzt Euch! Weniger Tempo – mehr Zeit“

oder „Alles hat seine Zeit, nur ich hab keine“. Der Umgang

mit Zeit, Geschwindigkeit und Beschleunigung begleitet Herrn

Geißler seit seiner Kindheit. Nach einer Polio-Erkrankung

musste er mit fünf Jahren das Laufen neu lernen. Herr Geißler

lebt seit 30 Jahren ohne Uhr.

 

 

13. Mai 2017

Erika Umlauf von Werder

Wer ist E. Rika? 
Eine Schauspielerin arbeitete beim Bundesnachrichtendienst

Erika Umlauf von Werder, geb. 1927 in Potsdam, verdiente sich ihr Schauspielstudium mit Lesungen und kleinen Auftritten. Nur mit einem Rucksack bepackt, musste sie 1949 mit ihrer Familie die sowjetische Besatzungszone verlassen und nochmal von vorn beginnen. Sie wurde Sekretärin beim Verteidigungsministerium in Hamburg, arbeitete sieben Jahre bei der NATO in London, dann beim Bundesnachrichtendienst in Pullach.
Nebenbei führte sie Regie in einer Clique von Schauspiel-begeisterten und sang. Da sie als BND-Angestellte unter Geheimhaltung stand, durfte sie ihren Nachnamen nicht öffentlich machen. Der Merkur schrieb daraufhin von der Sängerin E. Rika. Heute bestreitet sie musikalisch-literarische Auftritte zusammen mit der Pianistin Elzbieta Venturi.