Unsere nächsten Termine

 

20 Jahre Münchner Erzählcafe - Der Film

Münchner Erzählcafe

Senioren

Nie war die Vielfalt der Lebenssituationen von Menschen in der nachberuflichen Zeit größer als heute – und damit auch die Wünsche nach Bildung und Weiterlernen. Das Münchner Bildungswerk bietet dazu ein großes Spektrum an unterschiedlichen Veranstaltungen. Die thematische Vielfalt orientiert sich an den Interessen und Bedarfen von Seniorinnen und Senioren und ist deshalb „bunt wie das Leben“.

 

Münchner Erzählcafe

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Im Erzählcafé erzählen Mitbürgerinnen und Mitbürger Geschichten aus dem Münchner Alltag. Erinnerungen und Erlebnisse lassen Zeitgeschichte lebendig werden. Wir laden Menschen aller Generationen ein, zuzuhören und dabei eigene Erinnerungen wach werden zu lassen. Dadurch bekommt gelernte Geschichte bunte Bilder. Wir freuen uns, wenn die Zuhörerinnen und Zuhörer eigene Erinnerungen und Geschichten dazu erzählen oder mit Fragen das Gespräch bereichern.

Ort: Seidlvilla, Nikolaiplatz 1b, 80802 München (U-Bahn Giselastraße)
Zeit: jeweils 15.00 – 17.00 Uhr
Ablauf: ab 14.30 Uhr gibt es Kaffee und Kuchen und Zeit zum Gespräch
Kosten: 5 Euro an der Tageskasse / ermäßigt mit München-Pass 2 Euro
Leitung und Moderation: Dorothee Fichter und Birgit Lipowsky

 

16. Dezember 2017, 15.00 Uhr

Annette Krauß

Krippen zeigen Bilder des Lebens
Krippenbauerin nicht nur zur Weihnachtszeit

Annette Krauß, geb. 1958, ist als Evangelische mit einer Weihnachtskrippe groß geworden – aber erst im Alter von 49 Jahren erfasst sie der „Krippenvirus“. Seither ist die Kulturjournalistin im Zweitberuf „Krippenbauerin“ und be- treut zwei Jahreskrippen in katholischen Münchner Kirchen. Sie ist überzeugt: Krippen zeigen Bilder des Lebens – den verzweifelten Schmerz und die überströmende Freude, den Stachel des Todes und den Augenblick, wenn der Himmel offen steht. Zum hundertjährigen Jubiläum der „Münchner Krippenfreunde“ in diesem Advent konzipierte sie eine Aus- stellung zur Krippengeschichte Münchens in der Rathaus- galerie. Die Schwabingerin ist seit 31 Jahren verheiratet – ihr Mann und der gemeinsame Sohn unterstützen sie in ihrem Engagement

 

20. Januar 2018, 15.00 Uhr

Carlheinz Zobel

Mit ganzem Herzen in der DDRund im wiedervereinten Deutschland
Vom Kulturleben in Leipzig und München

Carlhein Zobel, geb. 1947, wuchs in Leipzig als Sohn einer selbstständigen Schneidermeisterin auf. Sein Abitur erreichte er durch eine Ausbildung zum Maschinenbauer in der DDR. Als Volontär war er bei der Vorbereitung zum Aufbau des 2. DDR Fernsehens dabei und begann ein Studium an der Filmhochschule Potsdam/Babelsberg. Im „Haus Leipzig“ wurde er „Instrukteur für Kultur“. Bei der Organisation von kulturellen Veranstaltungen hatte er u.a. Kontakt zu den Musikern der Bands „Silly“, „Pankow“ und „Karat“. Nach dem Mauerfall zog Carlheinz Zobel nach München/Schwa- bing. Er arbeitete als Versicherungsvertreter, wurde Wirt im Neuperlacher Theatercafé PEPPER und leitete schließlich 15 Jahre lang das Kulturhaus Neuperlach und das Pepper Theater, das das kulturelle Leben Neuperlachs bereichert.